Lesenacht der Fünftklässler
Von Leseratten und Bücherwürmern
Für's Album: Gruppenfoto der Bibliophilen
29.11.13 - Zu dieser Jahreszeit war es schon dunkel draußen, als die ersten Lesebegeisterten Fünftklässler am Freitag am Ernst-Mach-Gymnasium eintrafen. Insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangstufe lasen bei der Lesenacht was das Zeug hielt. Im C-Gebäude gab es vor dem Abendessen die unterschiedlichsten Workshops – „Drachenreiter“ von Cornelia Funke bot Frau Potthast an, während man bei Ramien Nek gleich sein eigenes Ende zu „Herr der Diebe“ schreiben konnte. Bei Kerzenlicht und mit dem aus den USA angereisten Bär Charly wurden spannende Geschichten bei Frau Broich-Kubel und Frau Kreucher vorgelesen und auch bei unserem Referendar, Herrn Singh, leuchteten im Dunkeln nicht nur die Taschenlampen sondern auch die Augen der kleinen Leser, die von den angebotenen Büchern gar nicht genug bekommen konnten. Nur die Ankündigung von Frau Juchem, dass die heiß begehrte Pizza-Lieferung eingetroffen war, konnte für eine kleine Lesepause sorgen. Anschließend wurden bei Frau Lüneberger und Frau Oertel weiter fleißig Lesezeichen gebastelt, bei Frau Barkow die Lieblingsbücher der Schülerinnen und Schüler vorgestellt und dann führten auch schon Robina Nek und Laura Belik die kleinen Bücherwürmer souverän und mit viel Spaß durch das Bücherquiz. Hier wurden die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel gefragt, wie der kopflose Geist aus „Harry Potter“ heißt und so schallte es lauthals „Sir Nick“ durch das Schulgebäude – gut, dass er nicht aufgetaucht ist.
Bevor es dann endgültig in die Turnhalle ging, erklärte Ramien den Leseratten noch, warum der eine oder andere Lehrer schon mal durch das Geisterjägerexamen gefallen ist und welche Rolle dabei Zwiebelscheiben spielen – aber das wollen wir hier nicht verraten.
In der Turnhalle fanden sich schnell die Nachtlager zusammen und nach und nach schlüpften alle kleinen Leseratten mit Taschenlampe und Lieblingsbuch bewaffnet in die Schlafsäcke. Gemeinsam mit vier Klassenpaten und weiteren Betreuern wurde in kleinen Gruppen noch bis spät in die Nacht gelesen.
Nach dem Frühstück gab es abschließend noch ein kleine Feedbackrunde und trotz der kurzen Nacht waren alle sehr zufrieden und hatten nur einen Kritikpunkt: Die Lesenacht war viel zu kurz, wir hätten gerne noch viel mehr gelesen!
Maria Juchem